Zeichen
Irgendwo einsam auf dieser Welt
tanzen zwei Flammen vom Mond erhellt.
Vor endlos langer Zeit,
hat die Sonne sie entzweit,
sie von dem getrennt,
was in ihren Leben brennt.
Der Leidenschaft entblößt,
schwebt frei im wild’n Getöß.
Solang‘ bis sie sich finden,
werd’n sie in Schmerzen winden.
Von Einsamkeit so schwer geplagt,
ist selbst das Glück ihnen versagt.
Doch was sie nicht wissen,
das Schicksal ist gerissen,
schmiedet still den geheimen Plan,
der sie führt auf die richt’ge Bahn.
Übersät von Zeichen,
die den Zufall weichen
und die Richtung weisen,
auf unbekannten Reisen.
Solang‘ bis sie sich wiederseh’n,
werd’n sie um Erlösung fleh’n.
Selbst der Schwerkraft entsagen
und Musen nach dem Wege fragen.
Nur wenn sie sich lassen führen,
werden sie bei Leibe spüren,
das Chaos, das bald sich lichtet
und alles zum Guten richtet.
Erst dann sind sie auf Höhe gleich,
bereit für den letzten Streich.
Mit Vertrauen und Heiterkeit,
gemeinsam bis in alle Ewigkeit.
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