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Was hinter dem Projekt „Café Sagittarius“ steckt

Vor nicht all zu langer Zeit wurde ich gefragt, ob mein Sternzeichen Schütze ist, weil ich mein digitales Café „Sagittarius“ benannt habe. Das war nicht das erste Mal. Ich nehme es ihnen nicht übel, wenn gleich ich auch verwirrt reagiere, weil ich bei der Namenswahl nicht an Sternzeichen gedacht habe. Aber es bringt mich zum Nachdenken. Vielleicht sollte ich dieses Café, diesen virtuellen Ort, noch einmal und vor allem direkter vorzustellen. Und so etwas macht auch immer Spaß 🙂

 

 

Schon einmal gefragt, was sich im Zentrum unserer Galaxie, der Milchstraße, befindet? In den 1930ern entdeckte man eine starke Radiowelle im Sternbild Schütze, die sich später als supermassenreiches Schwarzes Lock herausstellte (nach heutigem Forschungsstand). Klingt ziemlich übel für ein Zentrum, um das sich alle Sterne bewegen. Aber zum Glück gibt es den Ereignishorizont – solange man ihn nicht überschreitet, passiert auch nichts. Okay, es vergeht die Zeit ein „bisschen“ langsamer, so wie es Einstein’s Relativitätstheorie vorgibt. Und bis dahin ist es ein weiter und langer weg.

Dieses Bild zeigt die Region um Sagittarius A *, das Supermassereiche Schwarze Loch im Zentrum unserer Milchstraße. Mit dem Chandra-Teleskop aufgenommene Röntgenstrahlung ist blau dargestellt, mit dem Hubble-Teleskop aufgenommene Infrarotstrahlung violett und gelb. Im Kasten rechts oben ist eine vergrößerte Aufnahme des Schwarzen Loches zu sehen, die einen Bereich von einem halben Lichtjahr abdeckt.

(Röntgen- und Infrarotlicht-Aufnahmen vom Hubble- und Chandra-Teleskop (2013) aufgenommen und später zusammengefügt. Sag A* ist zirka 26.670 Lichtjahre von der Erde entfernt. © X-ray: NASA / U. Mass / Q.D. Wang et al.; IR: NASA / STScI)

 

Wir schwenken kurz zu den literarischen Gefilden von Douglas Adams. Unter anderem durch die Pentalogie „Per Anhalter durch die Galaxis“ bekannt, bringt uns der zweite Band zum Restaurant am Ende des Universums. Bis dahin geschehen allerhand skuriler Dinge, aber die Idee von einem Restaurant mitten im Weltraum gefiel mir. Eine Art Diner. Man kennt es auch aus Filmen wie „Spaceballs“ oder auf einem fremden Planeten in „Star Wars“. Als begeisterte Kaffeehausliebhaberin war schnell klar, wohin mich meine gedankliche Reise führen sollte …

 

 

Wie würde ein Café im Zentrum der Milchstraße aussehen? Zumindest am äußersten Rand des Zentrums, bevor es ziemlich ungemütlich mit Zeitrelativitäten oder Sternenkollisionen wird. Das Zentrum ist ein dichtbesiedelter Ort. Macht Sinn, sich vor dem ganzen Ärger, noch eine Stärkung zu holen. Mein Sci-Fi-Herz schlägt höher, mein Kaffee-Puls nimmt zu und meine Liebe zu Geschichten nutzt beides für eine wahnwitzige Idee.

 

 

Ich liebe Geschichten in Geschichten und damit ist eigentlich schon alles erklärt. Das digitale Café Sagittarius öffnet seine Pforten – oder besser gesagt – seine Luftschleusen. Hier gibt es eine mittelgroße Auswahl an Kaffee und heißen Getränken, die man sogar im Reiter „Orders“ bildlich bestellen kann. Die Speisekarte besteht aus meiner literarischen oder pseudo-philosophischen Arbeit, zusätzlich wird es aber auch in Speisekarte in bildlicher Form geben! Ähnlich wie die Kaffees können dann auch Speisen zu euch nach Hause geschickt werden (immer fleißig die Spamordner checken 😉 ).

 

 

Was auch nicht fehlen darf: Eine Jukebox! Musik ist ein Teil in meinem Leben, den ich nicht wegdenken kann und außerdem gehört in jedes Lokal, das etwas von sich hält, Hintergrundmusik. Ich habe eine Playlist über Spotify zusammengestellt, um den Aufenthalt angenehmer und unterhaltsamer zu gestalten. Die Firma dankt jeder zufriedenen Kundschaft. Rechts in einer Ecke gibt es noch eine kleine Wand für Bilder und das Bücherregal ist auch nicht zu übersehen.

 

 

Was es noch zu sagen gibt? Hab eh schon einen halben Roman geschrieben 😀 Tretet ein und seht euch um. Nehmt euch Zeit. Hört hinein und habt viel Freude beim Lesen. Über liebes und kritisches Feedback freuen wir (meine fiktive Crew – ich sagte ja, ich liebe a story in a story – und ich) uns sehr. Gebt uns einfach Bescheid!

In den Worten des weisen Jean-Luc Picards: „Make it so!“ #nerdalert

Quelle: giphy.com