Vom Urknall bis zur Entdeckung der Welt
Wie in einem vergangenem Post bereits angekündigt, möchte ich mein erstes veröffentlichtes Buch vorstellen 🙂 Es folgt nicht nur eine Inhaltsangabe, sondern auch eine kurze Besprechung zum Entstehungsprozess und zu meiner Motivation hinter „die unendliche Reise des kleinen Lichts“.
Seit der Erscheinung Ende 2019 ist schon etwas Zeit vergangen, aber es fühlt sich an manchen Tagen immer noch sehr irreal an! Ich habe mir im letzten Jahr einen langersehnten Traum erfüllt. Ich schreibe Geschichten schon seit meiner Teenagerjahre, selbst als Kind liebte ich es, mir eigene Abenteuer auszumalen, in denen ich mich manchmal auch hineinflüchten konnte. Später wurde mir klar, wie wunderbar es wäre, einen eigenen Roman in gedruckter Form in den Händen zu halten! Mit einem hübschen Cover. Und allem drum und dran!
Sonst habe ich die Geschichten immer nur für mich geschrieben (zum Teil ist es immer noch so), aber da gibt es einige, die ich mit anderen teilen möchte. Doch welche dieser Erzählungen sollte die Erste sein? Ich habe lange überlegt, Entscheidungen getroffen und diese wieder verworfen. Meine Soloreise durch Kanada brachte mich letztendlich zu der Idee vom kleinen Licht…

Am Anfang ist da nur ein Bild, eine Vorstellung wie es sein und aussehen könnte. Wie eine Idee entsteht, hat jeder schon gefühlt Millionen Male erlebt. Es wurden sogar Filme darüber gemacht und auch im Falle meiner Kurzgeschichte kam die Eingebung völlig unerwartet, während ich eigentlich mit etwas anderem beschäftigt war. Und plötzlich war sie da. Die Idee von einer Geschichte, die zwei Dinge vereint, die mir sehr am Herzen liegen: der Weltraum und das Reisen. Was sich in der Realität und schwer und kostspielig verbinden lässt, ist in der Vorstellung kein Problem. Eine kurze Zusammenfassung findet ihr gleich unten anschließend:
Die Welt des kleinen Lichts bietet alles, was es je brauchen würde: Wärme und alle anderen Lichter – vereint. Ein Zustand des unendlichen Seins, der sich durch das Abnehmen dieser scheinbar zimmerwährenden Wärme verändert. Immer mehr Lichter verlassen ihren Ursprung und begeben sich auf eine unbekannte Reise.
Was entdecken sie in der bekannten Unendlichkeit außer Einsamkeit und Finsternis? Ein Blick auf die Welt aus der Sicht von jemanden, der sie zum ersten Mal entdeckt.

Es ist natürlich logisch, dass das kleine Licht auf seiner Reise neben unzähligen Sternen, Schwarzen Löcher und Gaswolken auch unser Sonnensystem und folglich die Erde mitsamt seltsamer Bewohner kennenlernt. Nach anfänglichen Berührungsängsten schließt es sogar ein paar Freundschaften und beginnt die Menschen und ihr Leben allmählich zu begreifen. Alles, was das kleine Licht wahrnimmt, sieht, hört und fühlt es zum ersten Mal. Es kann nicht genug vom Chaos, den schönen Dingen und Plätzen auf der Erde lernen, doch im weiteren Verlauf der Geschichte erkennt das kleine Licht, dass sich so manche ungeklärte Frage nicht auf der Erde beantworten lässt.
Ich hab auf verschiedene Weisen versucht, diese Geschichte einem Genre zuzuordnen. Ist es eine phantastische Erzählung, die an „der kleine Prinz“ erinnert? Oder ein amateurhafter, vielleicht charmanter Versuch die Urknall-Theorie zu erklären? Gleicht sie einem Märchen, das man sich einst erzählt hat oder noch erzählen wird? Oder einfach eine Parabel für die Neugier? Eines weiß ich gewiss: Es ist nicht eindeutig. Und irgendwie gefällt mir dieser Umstand.
Während des Schreibprozesses erkannte ich, wie viel Persönliches in dieser Geschichte steckt. In meinem ersten Roman wollte ich von etwas schreiben, wofür ich mich begeistere und wo ich gar alles verbinden kann, was mich fasziniert und auch präsentiert. Die Themen Freundschaft und Musik habe ich bis jetzt noch nicht erwähnt, zählen jedoch auch zu einem großen Motivator für diese Reise. Im Nachwort ist dies noch näher erläutert. Letztendlich stellte ich mir zu Beginn eine zentrale Frage:
Wenn jemand all das hier nicht kennt – unseren Planeten, die Sprache, das Leben – wie würde er oder sie alles wahrnehmen? Wie muss es für jemanden sein, der zum ersten Mal die Erde erblickt? Sehr oft ertappe ich mich in meinem Alltag beim Staunen und Wundern über die Welt und alles was in meinem Leben passiert. Selbst in schwierigen Momenten oder Phasen spüre ich eine Dankbarkeit, dass ich das Erleben darf. Dieses Gefühl hatte ich schon als Kind und irgendwie… blieb es mir erhalten. Vielleicht nannte man mich (so wie heute noch) auch deshalb eine Träumerin. I don’t know. Unsere Wahrnehmung ist subjektiv, also kann es diese Geschichte auch sein. Es darf sein, was immer eine Leserin/ein Leser sehen oder wahrnehmen möchte. Ist es nicht toll, einmal keine „Vorgaben“ zu haben?
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich würde mich freuen, wenn du die Reise mit dem kleinen Licht bestreitet. Vielleicht entdeckst auch du Schätze, Erfahrungen oder einfach Zeit, ohne einer Richtung zu verreisen. Das kleine Licht nimmt dich mit. Egal wie lange es auch sein mag. <3 Wenn du Erfahrungen, Lieblingsstellen oder Gedanken teilen möchtest, hinterlasse doch einfach einen Eintrag auf unserem Pin Board!
Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit und noch einen schönen Aufenthalt im Café Sagittarius!
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